Doktorin der Physik und Musiktherapeutin

Komplexe Zusammenhänge verstehen und Gefühle zum Klingen bringen

  • Musiktherapeutin
  • Dr. rer. nat. Physik
  • Folkmusikerin

Selbständige Tätigkeit seit 2000 mit Vorlesungen, Konzerten, Seminarleitung und pädagogisch-therapeutischer Begleitung. Weiterbildungen in Gewaltfreier Kommunikation, Coaching und körperorientierter Selbsterfahrung. Erfahrungsreiche Auslandsaufenthalte in Schweden (2 Jahre), Spanien (1/2 Jahr), Neuseeland u.a. sowie langjährige Achtsamkeitspraxis.

Ich glaube an eine bunte, warmherzige und nachhaltig versorgte Welt, in der jeder Mensch die Erde mit seiner eigenen Lebendigkeit bereichert. Wenn jemand an seiner inneren Quelle angedockt ist, lebt er im Vertrauen, handelt nach den eigenen Werten, arbeitet mit Freude und entdeckt die Welt in kindlicher Neugier. In Musiktherapie und Coaching habe ich etwas gefunden, das dies möglich macht. Als Physikerin möchte ich die komplexen Zusammenhänge Ihres Lebens verstehen, als Musiktherapeutin mit Ihnen Gefühle zum Klingen bringen – für Ihre persönliche Lebendigkeit.

Vita

  • seit 2009 freiberufliche Dozentin, Coachin, Musiktherapeutin und Musikerin. Individuelles Coaching und Seminare in der Erwachsenenbildung; Lehrauftrag (Fachhochschule Oldenburg). Einzelmusiktherapie und „Stomp!”-Rhythmus-Gruppe mit Menschen mit geistiger Behinderung (Baumhaus Oldenburg, Haus Regenbogen in Oldenburg, u.a.). Privater Musikunterricht; BodyMusic-Gruppe für geflüchtete Frauen (IBIS Oldenburg). Geige und Gesang zu Tanz und Konzerten (KIBUM Oldenburg, Zugvogeltage, u.a.). Redakteurin bei „Musik und Gesundsein„.
  • 2012 – 2017 Weiterbildungen in Musiktherapie bei Prof. Dr. Karin Schumacher, Dr. Jan Sonntag, Karin Holzwarth und Hansjörg Meyer sowie in Kreativer Leibtherapie bei Melanie Mühlig. Musikkurse bei Markus Stockhausen, Jens Piezunka, Esther Diethelm, Anita Daulne, Christel Borchers und Andreas Burzik. Weiterbildungen und Retreats in The Work of Byron Katie bei Ralf Heske und Byron Katie.
  • 2012 Lernbegleitung und Musiktherapeutin an der Freien Schule Tecklenburger Land in Ibbenbüren. Burnout und Auszeit.
  • Seit meiner aktiven Pfadfinderzeit war mir ein Leben in Gemeinschaft wichtig. Später wohnte ich in WGs und eine Weile in einer alternativen Ökosiedlung. Während meines Musiktherapie-Studiums in Klein Jasedow, das von einer Lebensgemeinschaft getragen wurde, lernte ich mindestens genauso viel über wertschätzende Begegnungen wie über Musiktherapie. Heute genieße ich die gemeinschaftlichen Kreise in und um Oldenburg sowie das weltumspannende Netz mit Gleichgesinnten. 
  • 2009 – 2011 Weiterbildungsstudiengang Musiktherapie mit Abschluss an der European Academy of Healing Arts in Klein Jasedow in Zusammenarbeit mit der HFMT Hamburg; Abschlussarbeit „Wie klinge ich?“ in Begleitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Helmut Decker-Voigt und Dr. Christine Simon; Studium bei Imke McMurtrie, Dr. Ralph Spintge, Dr. Jörg Zimmermann, Prof. Eva Maria Bleckwedel, Johannes Heimrath, u.a.; 100 Stunden individuelle Lehrmusiktherapie bei Claudia Senn-Böning; Berufspraktika in der Karl-Jaspers-Klinik in Bad-Zwischenahn, Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen, Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Oldenburg. Ausbildung in Communicative Leadership bei Karin Boucher. Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation bei Andrea Lohmann und Dr. Carolin Länger. Mir war eine sinnvolle Ausbildung wichtig – ganzheitlich, anwendungsorientiert, naturnah, menschlich und wissenschaftlich fundiert.
  • 2007 – 2009 Zwei Jahre Schweden. Studium der Geige und schwedischen Folkmusik an Malungs Folkhögskola bei Jonny Soling, Kalle Almlöf, Ellika Frisell, Patrik Andersson u.a.. Sabbatical bei Lund mit Yoga, Meditation, eigenen Psychologiestudien und Weiterbildung in Focusing bei Susanne Kersig und Gunhild Lippmann. Geigen- und Musikunterricht bei Olof Göthlin und Jens Ulvsand, Folktanzunterricht bei Pia Qvarnström, Andreas Berchtold und Ami Petersson Dregelid. Leitung des Spelmanslag „Lustspel“ und Mitorganisation von Folkmusikveranstaltungen.
  • Im letzten Jahr meiner Dissertation kam ich in eine Krise bezüglich unseres Weltgeschehens: Während die heutige Menschheit dem Gott der Wissenschaft vertraute, erschienen mir viele wissenschaftliche Publikationen nichts-sagend oder falsch. Ich begriff, dass nichts auf dieser Welt objektiv beweisbar ist, sondern alles vom Auge des Betrachters abhängt. Und ich merkte, in wie vielen Projekten mit wirtschaftlicher Intention geforscht wurde; dadurch prägt auch die „wirtschaftliche“ Brille und der Glaube des Forschers die Ergebnisse. Inmitten des industriellen Fortschritts der vereinnahmenden Digitalisierung und des Medienzwangs hatte ich Angst um die Menschen, unsere sinnliche Wahrnehmung und Zwischenmenschlichkeit. Statt dem Geld und dem Funktionieren wollte ich meine Lebenszeit den Menschen, ihrer Lebendigkeit und dem Frieden widmen. Frieden auf dieser Welt kann gelingen, wenn jeder einzelne Mensch mit sich in Kontakt kommt. Das wollte ich mir zur Lebensaufgabe machen.
  • 2007 Doktor rer. nat. in Physik an der Universität Oldenburg im Bereich „medizinische Physik“. 2003-2007 Der Wunsch, Physik und Musik zu verbinden, führte mich nach Oldenburg. Dissertation im Bereich Psychoakustik zu Klangfarbenwahrnehmung bei Schwerhörigkeit in Begleitung von Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier. Arbeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Das aktive Gehör“, im Lehrbetrieb zu Psychoakustik und in der Moderation des Graduiertenkolleg „Neurosensorik“. Berufspraktikum als Audiologin am Hörzentrum. Stipendiatin der DFG, Stipendiatin in der Graduiertenförderung der Universität Oldenburg.
  • Nach klassischer Geigenausbildung mit Noten entdeckte ich 2002 die Folkmusik, auswendig zu musizieren und damit „mitten in der Musik zu sein“. Kurz darauf tanzte ich auf einem sog. Balfolk Paar- und Gruppentänze zu Livemusik… der Raum erstrahlte vor Freude und Gemeinschaft. 2005 berührten mich auf einem Tanzabend ein paar schwedische Stücke im Innersten. So fand ich den Himmel auf Erden: tanzen zu Livemusik oder musizieren mit Tänzern – mal französischen Balfolk, mal Contact Improvisation, und am liebsten schwedischen Folk.
  • 2003 Diplom in Geophysik an der Universität München. 1995-2003 Studium der Mathematik und Geophysik. Arbeit als Planetariums-Vorführerin im Forum der Technik, Koordinatorin einer geophysikalischen Exkursion nach Neuseeland und Hiwi in der Forschung. Insgesamt ein Jahr im Ausland für ein Berufspraktikum (Großbritannien), für Exkursionen (Neuseeland und Italien) und zur Diplomarbeit (Spanien). Gefördertes Mitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes.
  • 1996 Beginn von Achtsamkeitspraxis und Selbstentwicklung.
  • 1995 Abitur am musischen Zweig des Gerhardinger-Gymnasiums München. 1982-1995 Unterricht in Blockflöte, Geige, Saxophon und Tanz, autodidaktischer Beginn in Gitarre und Gesang. Pfadfinderin im BdP mit Leitung von Kindergruppen und Singkreisen. Schüleraustausch in Neuseeland.
  • 1976 geboren bei München. Schon als Kind begann ich neugierig die Welt zu entdecken, liebte Rechenspiele und wollte mit 6 unbedingt Blockflöte lernen. So flechten sich Naturwissenschaft und Musik durch mein Leben.